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Freitag, 29. August 2008

Melancholie

Ich habe lange nicht mehr geschrieben. Weil ich erstens zur Zeit immer herrliche 10 h schlafe, wahrscheinlich ein Laster aus meinen letzten Semestern und zweitens in jeder freien Minute die Sex and the City- Folgen schaue. Warum ein paar Leute Satc nicht mögen? Weil die Serie furchtbar oberflächlich wirkt, mit all ihren Schuhen und den NY-Girls. Warum so viele Frauen die Serie lieben und warum wir alle etwas von Carrie und Co haben? Wenn man sich intensiver mit der Serie beschäftigt, stellen wir eine gewisse Ähnlichkeit mit allen vier Mädels fest. Mein absoluter Liebling und "Seelenverwandte" ist Sam, aberrr Carrie...ein bißchen Carrie steckt in jeder Frau. Mr. Big, Mr. Big...diese Geschichte kommt mir so bekannt vor. Eine Beziehung die super läuft, langweilig. Obwohl man verliebt ist. Und Mr. Big, dem plötzlich klar wird, dass er nicht ohne sie leben kann. Ich bin zur Zeit noch nicht an dem Standpunkt, als dass ich Mr. Big zurückhaben will. Ich glaube, dafür müsste ich mich nocheinmal verlieben.
Überhaupt werden doch viel zu viele Beziehungen einfach so oder aus minderen Gründen - man kann nicht allein sein, man denkt die Gefühle kommen irgendwann noch, blablablablaBLABLA! Aus solchen Gründen gehe ich gottseidank keine Beziehung mehr ein. Ich kann nicht sagen, dass ich in alle meiner Exfreunde (nein, das sind nicht viele) verliebt war, aber zumindestens weiß ich, dass ich in der Zukunft keine Beziehung mehr ohne Liebe eingehen werde. Letztens hatte ich eine Unterhaltung mit einem Freund darüber. Er ist der Meinung, dass sich Gefühle entwickeln. Natürlich, aber es muss eine Grundlage vorhanden sein. Mein bester Freund hingegen hat so eine Person, nur sind einige Hindernisse zu überwinden.

Als ich an ihn hätte denken müssen, habe ich es nicht...plötzlich fange ich wieder damit an. Manchmal muss ich das selbst nicht verstehen. Eigentlich war es eindeutig. Es hätte, wurde aber nicht. Ich werde es nicht mehr los und nicht mehr vergessen. Und das bekloppteste war ja, dass ich mich bald wieder verliebt habe...aber das war auch nur mit Hindernissen verbunden.

Ich vermisse meine Musen. Es gab zwei. Zu der einen Muse hätte ich gerne lockeren Kontakt, aber wahrscheinlich sind wir dafür zu vorbelastet. Wir haben immer gewetteifert. Aber trotz aller Schwierigkeiten inspiriert sie mich immer noch. Für etwas ernsthaftes ist diese Muse jedoch zu egozentrisch.
Und die andere Muse...noch eine intensivere, kürzere Geschichte. Aber auch diese Muse inspirierte mich sehr. Ich weiß nicht, was passieren würde, wenn ich sie wiedersehen würde. Entweder wir würden uns gegenseitig absichtlich ignorieren, oder übereinander herfallen. Oder, die wahrscheinlichere Sache, wir würden uns erst erzählen, wie schlecht wir zueinander passen und dann eine innige Versöhnung feiern.

Esistverwirrend.

#und je besser ich einen guten Freund von mir kennenlerne und je mehr schlechte Seiten ich an ihm feststelle desto mehr vermisse ich diese beiden Musen, obwohl sie mir...


Anmerkung des Redakteurs: Wer das jetzt auf sich bezieht, ist mir sowas von egal. - Ich weiß ja wer gemeint ist.

- Ich wäre mal besser mit Denise zur roten Liebe in den Park gegangen, anstatt hier herum zu philosophieren.

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